Vom „Schmuddelkind“ zum „Rising Star“

Ein Blick auf den Zustand der Welt bestätigt rasch: Es ist höchste Zeit zum Umdenken. Militärische Gewalt ist die größte Zerstörungsmaschine für Mensch, Umwelt und Klima auf unserem Planeten. Nach Tausenden Jahren von gewaltsamten Konflikten, etwa 150 Jahren industrieller Rüstungsproduktion und 80 Jahren Massenvernichtungswaffe Atombombe starren wir noch immer wie die Kaninchen auf die Schlange, d.h. viele vertrauen der „militärischen Sicherheit“ mehr als allen anderen Wegen der Konfliktlösung, wie wir sie zahlreich auch in dieser Website darstellen. Machen wir die aktive Friedensgestaltung zum „Rising Star“.

 

Um eine engagierte  Neutralitätspolitik unterstützt von einer aktiven, lebendingen Friedensbewegung endlich wieder in Fahrt zu bringen, bedarf es nicht nur Kreativität und guten Willen, sondern auch Ressourcen. Daher fordern wir ein Budget für die konkrte Friedensgestaltung. Der Vergleich von Militärbudget mit den Budget für die Außenpolitik und den nciht definierten Budget für Friedensgestaltung unterstreicht diese Nowendigkeit.

Beharrlichkeit als Arbeitsprogramm

Das Jahrbuch Friedenskultur „Friedensforschung in Österreich Bilanz und Perspektiven“ Herausgegeben von Werner Wintersteiner und Lisa Wolf wird wie folgt eingeleitet: … eine Distel – eine schöne, genügsame und sehr widerstandsfähige Blume. Sie erscheint uns wie die Illustration des Mottos von Ernesto Sabato über die Kraft der Veränderung durch Beharrlichkeit. Für die FriedensforscherInnen hat seine Aussage eine dreifache Bedeutung: Sie ist nicht nur ein Appell gegen Gleichgültigkeit und Resignation, gegen eine Haltung, die mit dem Verweis auf die „schlimme Lage“ in Passivität verfällt; sie ist vielmehr das Resultat einer Analyse, eine friedenswissenschaliche Erkenntnis: Sozialer Wandel entsteht durch die Entschlossenheit, nicht aufzugeben. Und sie kann drittens auch als eine Beschreibung des Anspruchs der Friedensforschung an sich selbst
gelesen werden, mit der eigenen keinesfalls rosigen Situation zurande zu kommen.
Die Ereignisse der letzten Jahre … haben in der Öffentlichkeit das Gefühl einer massiven Zunahme der Gefahren und Bedrohungen hervorgerufen. Zumindest in Europa, denn in anderen Weltgegenden sind Krieg und Gewalt schon lange wesentlich stärker im Alltag präsent. …. Damit erhöht sich auch die Erwartungshaltung an die Friedensforschung, wirksame und langfristig erfolgreiche Friedensstrategien vorzuschlagen.

> Zivile Friedensfachkraft (Thomas Roithner & Pete Hämmerle)

>Zivile Sicherheitspolitik „Sicherheit neu denken“ – Von der militärischen zur zivilen Sicherheitspolitik – Ein Szenario bis zum Jahr 2040 (Evangelische Landeskirche Baden)

> Jahrbuch Friedenskultur 2015 „Friedensforschung in Österreich Bilanz und Perspektiven“ (HG: Werner Wintersteiner und Lisa Wolf)

Noch mehr alternative Ideen?

Sie kennen noch andere Konzepte, die der Friedenssicherung dienen?
Dann kontaktieren Sie uns bitte: contac(a)abfang.org

(text: abfang redaktion)