FRIEDENSORTE

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Räume, Plätze, Parks, Berge, Dörfer, Bezirke, Städte – Menschen erheben sie zu Friedensorten, um das Wichtigste in zwischenmenschlichen Beziehungen zu betonen: den Frieden. Ein Name kann einen Ort prägen oder zumindest Motivation sein, sich für den Frieden einzusetzen.

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Am 2. Oktober 2017 wurde in der Friedensstadt Linz das europaweit erste „Mahnmal für aktive Gewaltfreiheit“ des Linzer Künstlers Karl-Heinz Klopf zwischen Nibelungenbrücke und Neuem Rathaus der Öffentlichkeit feierlich übergeben.

Friedensstadt Linz

Mit einer einstimmigen Erklärung des Gemeinderates zur „Friedensstadt“ hat die Stadt Linz im Oktober 1986 die Verpflichtung übernommen, die „Friedenssehnsucht und das Friedensengagement der Menschen in der Stadt aufzugreifen und verstärkt zu einem Grundprinzip künftigen kommunalpolitischen Handelns zu machen.“ Seither beschließt der Linzer Gemeinderat jährlich eine Friedenserklärung, die sich mit Themen des aktuellen Weltgeschehens, aber auch wichtigen Ereignissen und Grundwerten in Linz befasst. Der Linzer Bürgermeister ist Mitglied der „Mayors for Peace“, eine von Hiroshima ausgehende, weltweite Initiative von Städten, die sich der Friedensarbeit und der atomaren Abrüstung verschrieben haben.

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Friedensstadt Hietzing Denkmal
Denkmal in der Friedensstadt zur Erinnerung an deren Gründung

„Friedensstadt“

„Friedensstadt“ ist der Name einer Siedlung in Wien Hietzing. Die Friedensstadt liegt zwischen Hörndlwald, der Lainzer-Bach-Straße und dem Lainzer-Tiergarten. Nach dem 1. Weltkrieg enstanden im „Roten Wien“ nach ersten Entwürfen von Adolf Loos die ersten Pläne für die Gartensiedlung. Für diese „Erste gemeinnützige Siedlungsgenossenschaft der Kriegsinvaliden Österreichs“ waren u.a. auch die Architektin Margarete Lihotzky und ihr Kollege Josef Frank tätig.

 

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Friedensdenkmal Erlauf
Bild: Friedensdenkmal Oleg Komov, 1995
© Remigio Gazzari

Friedensgemeinde Erlauf

Am 9. Mai 1945 trafen sich in Erlauf der sowjetische General Dmitri Dritschkin und der US-amerikanische General Stanley Reinhart und feierten gemeinsam den um 00:01 Uhr in Kraft tretenden Waffenstillstand. In Europa war der Krieg beendet. 20 Jahre nach dem historischen Treffen der Generäle brachten die jüdischen Emigranten Ernst Brod und Frank Schanzer die Erinnerung an die Ereignisse mit einer Broschüre der US-Division nach Erlauf zurück. Das war die Initialzündung für eine bis heute lebendige Erinnerungskultur in Erlauf. Kein anderer Ort vergleichbarer Größe im deutschsprachigen Raum hat sich derart bewusst und über eine ähnlich lange Zeitspanne hinweg mit den Themen Frieden, Erinnerung und Kunst auseinandergesetzt. Mit dem Museum der Friedensgemeinde „ERLAUF ERINNERT“ wurde ein lebendiger Ort der übergreifenden Auseinandersetzung mit Zeitgeschichte, Erinnerungskultur und Gegenwartskunst geschaffen.

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Friedensstupa in Grafenwörth

Ein Stupa ist ein Friedensdenkmal, das allen Geschöpfen und Menschen zugutekommt. Es dient keiner Missionierung sondern dem Dialog zwischen den Religionen und Menschen. Als rein symbolisches Monument – ein Stupa ist kein Tempel – lädt der Friedensstupa dazu ein, über seine Bedeutung nachzudenken und zu meditieren. Der Stupa in Grafenwörth ist ein Denkmal, ein Symbol der Erleuchtung, des Universums und des Friedens, jedoch vor allem ein Ort des Praktizieren, Lernens und der Übungen. Denn das Tor zum Nirvana – „das höchste Glück“ – erlangt man durch das Praktizieren von Leerheit, Formlosigkeit, Wunschlosigkeit, Abgeschiedenheit, Einhaltung des achtfachen Pfades. Jeder Mensch ist eingeladen, beim Stupa zu praktizieren. 

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Gedenkstätte Winzendorf, NÖ

Am 18. September 1918 ereignete sich in der k.u.k. Munitionsfabrik Wöllersdorf eine Brandkatastrophe, bei der 423 Arbeiterinnen den Tod fanden. Zur Erinnerung an die bei der Feuersbrunst verbrannten Menschen wurde 2018 am Friedhof Winzendorf eine Gedenkstätte errichtet und die Gedenkbroschüre „Nie wieder Krieg! – Die Situation der Frauen im und nach dem Ersten Weltkrieg“ veröffentlicht.

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Hiroshima Gedenkpark

Friedenspark Hiroshima

Der Friedensgedenkpark Hiroshima wurde nach den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki in Übereinstimmung mit dem Hiroshima Peace Memorial City Construction Law aus dem Jahr 1948 konzipiert. Ziel war es, den Stadtteil Nakajima, der sich auf einer Insel zwischen den Flüssen Motoyasu-gawa und Honkawa befand und über dem die Atombombe detoniert ist, nach seiner vollständigen Zerstörung als Naherholungsgebiet für die Stadtbevölkerung wieder aufzubauen.

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Gedenkstein Friedenspark Ludwigshafen

Friedenspark Ludwigshafen

Den Gedenkstein im Park ziert ein Zitat des ehemaligen Bundespräsidenten Gustav Heinemann: „Nicht der Krieg ist der Ernstfall, in dem man sich bewähren muss wie wir es früher hörten – sondern der Frieden ist der Ernstfall, in dem wir uns alle zu bewähren haben, weil es hinter dem Frieden keine Existenz mehr gibt!

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Noch mehr Friedensorte

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