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Als jahrzehntelanger Friedensaktivist finde ich es gut, wenn die Verteidigungsministerin die Ausgaben für die militärische Landesverteidigung REDUZIERT. Niemand von unseren Nachbarländern bedroht uns. Sorgen macht mir nur, dass ZIVILE Hilfsmaßnahmen zunehmend dem Bundesheer unterstellt und damit militarisiert werden sollen. Zivile Aufgaben sollen wie bisher von zivilen Kräften gemacht werden.
Unsere Neutralität ist wirklich bedroht, aber NICHT von den Kürzungen bei Panzern und Waffen sondern durch die Militarisierung der Europäischen Union und durch Auslandseinsätze, die keine Blauhelmeinsätze, sondern kriegsführend sind.
ES IST ZEIT WIRKLICH ABZURÜSTEN!
Alois Reisenbichler, Wien

(29. Mai 2020) Im Kleinen scheint der Budgetentwurf 2020 doch sehr genau zu sein. Für militärische Angelegenheiten steigen die Ausgaben gegenüber 2019 um 9,9% auf 2,55 Mrd. €. … 49 Mio.€ sind für den Assistenzeinsatz Migration vorgesehen, wobei da nicht Hilfen für Flüchtlinge gemeint sind (vom Katastrophenhilfsfonds gingen nur 3 Mio.€ nach Lesbos und für die Aufnahme unbegleiteter, jugendlicher Geflüchteter ist kein Geld da), sondern deren menschrechtswidrige Zurückweisung an den Grenzen, wenn sie keinen negativen Corona-Test vorweisen können! > Brief lesen

(15. Mai 2020)  Im Lichte des angepeilten Konjunkturpakets nach Covid-19 sind ist ein breiter öffentlichen Diskurs erfroderlich, uns mehr Gedanken zu machen „über Wert und Preis“. Eine Aufforderung an die zivilgesellschaftlichen Organisationen, der viele schon nachgekommen sind. Mit relevanten Fragen beschäftigt sich die Nachhaltigkeits-/Transformationsforschung seit vielen Jahren, sind es doch wesentlichste Fragen in Bezug auf die Zukunftsfähigkeit (Enkeltauglichkeit) der modernen Gesellschaft. > Brief lesen

(3. Mai 2020) Die letzten Wochen haben eindeutig bewiesen, dass der Schutz der Bevölkerung in keinster Weise mit Waffen gewährleistet werden kann. Das Coronavirus hat unmissverständlich aufgezeigt, dass eine solche Bedrohung nur mit Menschen abgewehrt werden kann, die bereit sind anderen schutzbedürftigen Menschen zu helfen.  > Brief lesen

…. Wir brauchen den 1. Mai mehr denn je. Durch die Corona-Krise mussten weltweit Millionen von Menschen in die Arbeitslosigkeit oder in die Kurzarbeit gehen. Millionen von Menschen bangen um ihre wirtschaftliche Existenz. Millionen von Menschen haben Angst vor einem Kollaps des Gesundheitssystems. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass schon vor der Corona-Krise das aktuelle Wirtschafts- und Gesellschaftssystem nicht funktionierte. > Brief lesen

 

(25. April 2020) Es ist ja erfreulich, wenn die Regierung und das Parlament einstimmig beschlossen hat, 38.000 Millionen Euro an Steuermittel zur Unterstützung für die von der Coronakrise betroffenen Unternehmer und Arbeitnehmer bereitzustellen. Es klingt ja gut, …..
3.600 Milliarden für die Arbeitnehmer, 34.400 Milliarden für die Unternehmer. Ich fürchte, dies wird wieder wie bei der Finanzkrise 2008 eine große Umverteilungsaktion von Steuermittel von unten nach oben. > Brief lesen

 

(15. März 2020) Tja, wer kennt und liebt diesen Song nicht? Blackbird fly, Blackbird fly, into the light of a dark black night!
In ihren Überlegungen zu Fred Luks‘ Buch „Hoffnung – Über Wandel, Wissen und Wunder“ schreibt die Autorin u.a.: Fragen, die sich nicht nur mit Hoffnung, sondern auch mit Chancen zur Gestaltung, mit Utopien und Dystopien beschäftigen. Für mich war’s reizvoll, weil ich gerne an die Vorlesungen beim Philosophen Peter Sloterdijk zurückdenke, der es ähnlich gut verstanden hat, Vergangenheit mit Gegenwart zu verbinden … Und Fred Luks lässt auch Antonio Gramsci zu Wort kommen, der für „unsere Themen relevante Sentenzen“ geliefert habe, indem er Krise als Zustand definiert, in dem das Alte stirbt, aber das Neue noch nicht geboren werden kann. > Brief lesen

(14. März 2020) In Zeiten des Corona-Virus haben wir „Zeit“ uns mit Vielem zu beschäftigen, was wir sonst schnell weg schieben. Im griechisch-türkischen Grenzgebiet spielen sich täglich Szenen ab, die jede Menschlichkeit vermissen lassen. Während wir uns mit unseren Alltagssorgen beschäftigen, uns über alles Mögliche aufregen, das oft nicht der Rede wert ist, vegetieren Kinder, Frauen und Männer im Schlamm des Hotspots Moria auf Lesbos, sind dort täglich größeren gesundheitlichen Gefahren ausgesetzt als wir uns in der Coronapanik vorstellen können > Brief lesen

(2. März 2020) Durch die jüngsten Artikel und Gastkommentare zu „Sicherheit“ und „Eurofighter“ in Ihrer Zeitung drängt sich die Frage auf, was haben diese
„Sicherheitsinvestitionen“ abgesehen von den Korruptionsgeldern gebracht?
Welchen Sicherheitsgewinn brachten die Abfangjäger? Das müsste doch nach den Jahren der Verfügbarkeit zu quantifizieren sein? > Brief lesen

(5. Dez. 2019) In einem offenen Brief legte das NeFKÖ den Verhandlungsteams von ÖVP und GRÜNEN zur Bildung einer neuen Bundesregierung sieben Vorschläge für eine friedenspolitische Außen- und Innenpolitik vor. Die im NeFKÖ vereinten Institutionen und Personen sind der Überzeugung, dass eine künftige Regierung heute deutlicher denn je die friedenspolitischen österreichischen Traditionen neu beleben und stärken muss. Sie stehen im Einklang mit der Agenda 2030 der UNO sowie mit den SDGs (Sustainable Development Goals), zu denen sich auch Österreich und jede bisherige Bundesregierung bekennt: „Eine zukunftsfähige Entwicklung ist nur mit Frieden, und Frieden ist nur mit zukunftsfähiger Entwicklung möglich“. > Brief lesen

!25. Nov. 2019) Lukas Matzingers Jammern als „Richtschnur für die Landesverteidigung“ (Falter Beitrag) zu publizieren,  ist einem Falter und dem neutralen Österreich absolut nicht würdig. Es wäre sinnvoll, zuerst die Frage zu stellen, wofür und wie effizient  die mehr als 20 Mrd. Euro verwendet wurden, die in den letzten 10 Jahren in die Landesverteidigung geflossen sind und was dabei die tatsächliche Leistung des Heeres war. Stattdessen tönt Herr Matzinger in das Jammerlied der wohlbestallten Generäle ein, das da lautet „Unser Bundesheer ist kaputt. Wir brauchen bis 2030 gute 40 Milliarden.“  Erhellend für ein neutrales Land wäre zu wissen, wie viel Geld in den letzten Jahrzehnten in die zivile Landesverteidigung, sprich Friedensarbeit (Friedensforschung, -bildung, -vermittlung) und friedenssichernde Diplomatie geflossen ist und wie effizient diese alternative Art der Landesverteidigung war und ist.  > Leserbrief lesen

!19. Sept. 2019) Verteidigungsminister General Thomas Starlinger fordert mit unverantwortlichem Alarmismus, ja mit Angstmache, bis zu 16 Milliarden Euro für das Bundesheer für die nächsten Jahre. Allein schon fast eine Milliarde Euro mehr für 2020. Er droht der Bevölkerung unverblümt mit „Schutzlosigkeit“. Das ist unverantwortlich, hat aber Methode. > Brief lesen

Mariahilf, der 6. Wiener Gemeindebezirk,  wurde der erste autofreie Stadtteil der Welt. Die von Norden nach Süden zum Wienfluss abfallenden Straßen des Bezirks sind alle begrünt. Bäume spenden Schatten, unter ihnen spielen Kinder bei Sonne und Regen und ältere Menschen sitzen zwischen den tollenden Kindern und erfreuen sich der angenehmen Atmosphäre in den grünen Gartenzeilen – den ehemals asphaltierten Straßen.

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Die Entschlossenheit der Völkergemeinschaft, zukünftige Generationen vor der Geißel des Krieges zu bewahren, wird bereits in der Präambel der Charta der Vereinten Nationen ausgedrückt. In diesem Sinne hält auch die Verfassung der UNESCO fest, dass der Friede im Geist der Menschen so verankert werden muss, dass Kriege undenkbar werden. Die UNESCO stellte 1995 das Konzept einer …