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(25. Nov. 2019) Bereits am 17. September 2019 präsentierte Verteidigungs-Minister Thomas Starlinger den Lagebericht für das Bundesheer und wiederholt seitdem die Forderungen gebetsmühelartig. Starlinger fordert ab 2020 die Anhebung des Militärbudgets um rund 30 (!) Prozent von derzeit 2,4 auf 3,1 Mrd. Euro und beziffert den Investitionsbedarf des Heeres bis 2030 mit 16,2 Mrd. Euro. Allein durch die Anmeldung dieses enormen Finanzbedarfs – haupt-sächlich für schweres militärisches Gerät – hat General Starlinger den Boden für die nächste Regierung aufbereitet: Egal wieviele Milliarden ins Heer fließen werden, solange es unter 16 Mrd. liegt, werden wir hören: „Bedenken Sie, das liegt noch immer deutlich unter dem angemeldeten Bedarf des Heeres.“ Die  GewerkschafterInnen gegen Atomenergie und Krieg und AbFaNG erwidern die Forderungen des Ministers. Auch Michael Schaffer, der Präsident der Bundesvereinigung der Milizverbände, grenzt die Forderungen Starlingers ein.

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